CO2-Bilanz

Das nachhaltige Bewirtschaften unserer Kulturlandschaft hat zudem äußerst positive Auswirkungen auf die CO2-Bilanz. Wie allgemein bekannt, entziehen Bäume im Wachstum der Atmosphäre Kohlendioxid und setzen Sauerstoff frei.

Welche Mengen sie dabei speichern kommt auf die örtlichen Begebenheiten und die Baumart an. Durchschnittlich werden aber fast 11 Tonnen CO2 pro Hektar und Jahr im bayerischen Staatswald gebunden. Hochgerechnet auf die Fläche des Naturschutzgebiets sind das rund 317490 Tonnen pro Jahr.

In der Bilanz schneiden bewirtschaftete Wälder wie das Ammergebirge deutlich besser ab als stillgelegte, da sie sich dauernd in der Aufbauphase befinden. Nicht bewirtschaftete Wälder können ab einem fortgeschrittenen Alter der Atmosphäre kaum mehr Kohlendioxid entziehen und setzen in der Zerfallsphase sogar CO2 frei.

Die regionale Verarbeitung der gefällten Bäume zu Möbeln oder ihre Verwendung beim Bau hat für die Einheimischen nicht nur den Vorteil von kurzen Wegen und damit erneuter Senkung des CO2-Ausstoßes. Das heimische Holz hat auch hohen ideellen Wert und bindet für mehrere Jahrzehnte pro Festmeter Holz rund eine Tonne Kohlendioxid.