Naturschutzgebiet
Bereits seit 1986 ist das Ammergebirge mit 28863,34 Hektar als Bayerns größtes Naturschutzgebiet klassifiziert. Von der Südostgrenze in Ettal bis zur Westgrenze in Schwangau erstreckt sich das Areal, das die exzeptionelle Pflanzen- und Tierwelt schützt.
Das Ziel des Naturschutzgebiets ist es nicht nur, die Vielfalt der Tiere zu erhalten, sondern auch, die Störung von besonders gefährdeten Arten zu verhindern. Seltenes Steinwild sowie Raufußhühner konnten sich durch die umsichtige Arbeit heimischer Jäger sowie der Bayerischen Staatsforsten wieder in unserer Kulturlandschaft ansiedeln.
Auch die naturnahe Entwicklung von Pflanzen und deren Pflege durch Forst- und Alpwirtschaft stehen im Fokus des Naturschutzgebiets. Das Fällen von Bäumen dient dem Ziel, naturnahe Wälder wiederherzustellen und zu erhalten. Rodungen, Erstaufforstungen oder das Pflanzen nicht heimischer Hölzer sind nicht erlaubt. Bäume mit Horsten und Höhlen dürfen nicht gefällt werden.
Alpbeweidung dient dem Erhalt von Freiflächen und steigert damit die Artenvielfalt.