Jagd

Allein im Bereich Ammergebirge sind 17 Berufsjäger in ihren Revieren tätig. Und dafür müssen sie schon im Voraus einiges leisten: Sie absolvieren beim Bund Bayerischer Berufsjäger eine dreijährige Ausbildung. Nach bestandener Abschlussprüfung sind sie zu jährlichen Fortbildungen angehalten. Nach zwei Jahren Arbeit im Revier können sie sich weiter fortbilden und die Prüfung zum Revierjagdmeister ablegen.

Für einen sauberen Fußabdruck sorgt die Jagd im Naturschutzgebiet Ammergebirge mit der lokalen Vermarktung von jährlich rund 45.000 Kilogramm nachhaltigem Wildfleisch. Allein in der Hochwildhegegemeinschaft Ammergebirge erlegen die Berufsjäger zum Schutz der Natur jährlich rund 450 Stück Rehwild, 450 Stück Rotwild und 180 Stück Gamswild. Mit dem Konsum dieses nachhaltigen Lebensmittels sprechen sich die Abnehmer klar gegen Massentierhaltung und Supermarktfleisch aus.

Wie sehr das Wildfleisch von umwelt- und qualitätsbewussten Personen angenommen wird, zeigen auch die Zahlen rund um den Verkaufsraum der Bayerischen Staatsforsten in Oberammergau. Jährlich werden hier xx Kilogramm Wild verkauft und sichern damit weiteren xx Personen ihren Arbeitsplatz.